Exhibition: freeze the frame, Vol. 3

vol3-cutWas zeichnet einen Schnappschuss aus? Einzig die Tatsache, dass eine vorgefundene Situation festgehalten wird? Dass in die dargestellte Situation nicht eingegriffen wird? Ein Schnappschuss behauptet immer Authentizität, Anwendung eines maschinellen Verfahrens auf eine Situation und größtmögliche Neutralität. Oft tritt er als Nebenprodukt von Kunst auf, als zufällig entstandenes, einmaliges Ereignis. Die KünstlerInnen dieser Ausstellung setzen sich in den verschiedensten Medien mit diesen Fragestellungen auseinander, rücken scheinbar Nebensächliches ins Rampenlicht und hinterfragen dabei auch ihre eigenen künstlerischen Praxen. (Larissa Kopp, 2016)

mit
Florian Aschka, BA/NU*, Sarah Bildstein, Alexandru Cosarca, Zoe DeWitt, Royl Culbertson III, Julia Fuchs, Larissa Kopp & Jelena Micic, Benjamin R. Kuran, Martina Lajczak, Hoa Luo, Ernst Miesgang, Rini Mitra, Claudia Nikollaj, Katarina Pling, Hhnah H. Prack, Michal Rutz, Elisa Schlifke, Dieter Stöhr, Miroslava Svolikova *Manuela Picallo Gil & Madame Pipistrelle

kuratiert von
Madame Pipistrelle

moe, Thelemanngasse 4, 1170 Wien


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Ausstellungsreihe 2017 in Wien

Foto: I wish I woof woof / Alexandru Cosarca / 2016

Exhibition: cumshots, Vol. 2 – das Gegenteil ist die (fotografische) Inszenierung

vol2-cutDer flüchtige Moment, das Zufällige, ein Detail – diese vielzitierte Eigenschaft der Fotografie, eine Erfahrung des Todes im Kleinen zu sein, da ja das abgebildete Subjekt »sich Objekt werden fühlt« (Roland Barthes), erhält im digitalen Zeitalter eine ganz neue Dimension. Auf Plattformen wie Instagram werden unglaubliche Mengen von Momentaufnahmen unterschiedlichster Art gesammelt, sortiert und in Kategorien eingeteilt. Diese Sammlungen und ihre Rezeption durch die anderen User prägen wiederum rückwirkend die Selbstwahrnehmung und Identität derjenigen, die sie hergestellt haben. (Larissa Kopp, 2016)

mit
BA/NU*, Isabel Belherdis, Alexandru Cosarca, Zoe DeWitt, Ludovica Farace, Julia Fuchs, Larissa Kopp & Sarah Bildstein, Benjamin R. Kuran, Ernst Miesgang, Rini Mitra, Lukas Noehrer, Hhnah H. Prack, Michal Rutz, Miroslava Svolikova *Manuela Picallo Gil & Madame Pipistrelle

Donnerstag, 2.2.2017, 19h
Verein Feldversuch, Stubenbastei 12, 1010 Wien


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Ausstellungsreihe 2017 in Wien

Foto: I wish I woof woof / Alexandru Cosarca / 2016

Exhibition: FREISCHUSS, Vol. 1 – die Wichtigkeit des Moments in der Fotografie von 1971–2016

vol1-cutWas zeichnet einen Schnappschuss aus? Einzig die Tatsache, dass eine vorgefundene Situation festgehalten wird? Dass in die dargestellte Situation nicht eingegriffen wird? Ein Schnappschuss behauptet immer Authentizität, Anwendung eines maschinellen Verfahrens auf eine Situation und größtmögliche Neutralität. Oft tritt er als Nebenprodukt von Kunst auf, als zufällig entstandenes, einmaliges Ereignis. Die KünstlerInnen dieser Ausstellung setzen sich in den verschiedensten Medien mit diesen Fragestellungen auseinander, rücken scheinbar Nebensächliches ins Rampenlicht und hinterfragen dabei auch ihre eigenen künstlerischen Praxen. (Larissa Kopp, 2016)

mit
BA/NU*, Sarah Bildstein, Alexandru Cosarca, Zoe DeWitt, Ludovica Farace, Rini Mitra, Miroslava Svolikova *Manuela Picallo Gil & Madame Pipistrelle

Samstag, 14.1.2017, 19h

Vienna Au, Brunnengasse 76, 1160 Wien–
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Ausstellungsreihe 2017 in Wien
Foto: I wish I woof woof / Alexandru Cosarca / 2016

instagram.com/freeze_the_fram/

Exhibition: With Eyes Aghast: Transmannerist Reactions

Opening and performance program | 19.11.2015, 7.00 p.m.
Exhibition dates | 20.11.2015 – 10.01.2016
Venue | Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Vienna, xhibit
Tue–Sun 10–18

free entry

curated by Moritz Gottschalk, Christian Hetlinger, Roberta Lima, Matteo Patti und Ruby Sircar
(Foto: Thomas Smetana)

xhibit_planfolderA4 (german)


EXHIBITION

curated by Christian Hetlinger, Matteo Patti und Ruby Sircar

with Christoph Ablinger, Annemarie Arzberger, Florian Aschka, Wilhelm Binder, Amoako Boafo, Roy Fredrick Culbertson III, Luise Deininger, Zoe DeWitt, Veronika Dirnhofer, Albrecht Dürer, Andy Dvorak, Veronika Eberhart, Julia Fuchs, Fanni Futterknecht, Hendrick Goltzius, Moritz Gottschalk, Cornelisz van Haarlem, Lena Rosa Haendle, Hagendorfer, Eva Hettmer, Leon Höllhumer, Luisa Kasalicky, Terese Kasalicky, Jakob Lena Knebl, Larissa Kopp, Maria Legat, Elke Liberda, Roberta Lima, Ahoo Maher, Parastu und Ziba Malousy, Andreas Messinger, Stephanie Misa, Rini Mitra Swarnaly, Soso Phist, Madame Pipistrelle, Heti Hnah Prack, Christoph Rodler, Michal Rutz, Andrea Salzmann, Hans Scheirl, Ruby Sircar, Alexandra Tatar, Patrick Weber, Charles Wilda, Julia Zastava uvm.


PERFORMANCE

curated by Moritz Gottschalk und Roberta Lima

with Wilhelm Binder, Hotel Butterfly, Roy Fredrick Culbertson III, Alexandru Cosarca, Crazy Bitch in a Cave, Zoe DeWitt, Fanni Futterknecht, Moritz Gottschalk, Markus Hausleitner, Ana Hoffner, Eisa Jocson, Lime Crush, Roberta Lima mit Jakob Lena Knebel, Pete Prison IV, Brigitte Wilfing


kontextuellemalerei.blogspot.co.at

 

Kiki Smith

Untitled, 1990, Lithograph. Universal Limited Art Editions, West Islip, New York
Gift of Emily Fisher Landau, © 2015 Kiki Smith

In this radical lithograph, her first, Smith used imprints and photocopies of her own hair, face, and neck, along with a „Cher“ wig, to create a wild, dynamic linear web. This print was one of the first in which she used her own body as part of the printmaking process. It signaled the uniquely inventive and sculptural approach that would characterize much of Smith’s work at ULAE.

via Kiki Smith. Untitled. 1990 | MoMA

Louise Bourgeois

»I have been to hell and back. And let me tell you, it was wonderful.«

Louise Bourgeois, 1996

photo by Robert Mapplethorpe, printed 1991
via tate.org.uk

»Eine zierliche alte Dame im zotteligen Fellmantel, das schmale Gesicht von feinen Falten durchzogen, auf den Lippen ein maliziöses Lächeln – das ist die damals 70-jährige Louise Bourgeois auf dem berühmten Porträtfoto, das Robert Mapplethorpe 1982 von ihr anfertigte. Der Skandal: Unter dem Arm trägt die alte Dame einen ca. 60 Zentimeter großen Riesenphallus mit prallen Hoden und einer etwas schrumpeligen Spitze. Fillette (Kleines Mädchen) nannte die Bildhauerin diese 1968 entstandene Arbeit und hängte sie hoch über den Köpfen der AusstellungsbesucherInnen auf. Fillette ist typisch für eine der zentralen Tendenzen in Louise Bourgeois’ Werk: ihre provokante, aber auch witzige Auseinandersetzung mit dem Sexuellen. »Meine Dämonen sind in meinen Arbeiten«, sagte Louise Bourgeois und bezeichnete ihre Kindheit voller Ängste, Bedrohungen und Verletzungen als Quelle all ihrer schöpferischen Impulse.«

via Fembio


I Had a Flashback of Something that Never Existed, no. 28 of 34, from the fabric illustrated book, Ode à l’oubli. 2002. Lithograph, page: 11 3/4 x 13” (29.8 x 33 cm). © 2013 Louise Bourgeois Trust
via moma.org